Säulenobst richtig pflanzen

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Gepflanztes Säulenobst

Es ist pflegeleicht, robust und natürlich äußerst schmackhaft. Das Säulenobst in all seiner Vielfalt. Ein Genuss und auch optisch ein echter Blickfang in der heimischen Gartenkultur. Doch wie wird Säulenobst richtig eingepflanzt? Was sollte beachtet werden? Unser Ratgeber hilft und verschafft einen Überblick.

Pflanzabstand beachten

Der Pflanzabstand ist für die weitere Entwicklung ihres persönlichen Säulenobstbaumes wichtig. In der Regel gilt, bis auf wenige Ausnahmen, ein Mindestabstand von 60 bis 80 cm. Alle Apfelsorten, alle Kirschsorten, Himbeeren, Aprikosen, Zwetschgen und Pflaumen benötigen nicht mehr Platz.
Zu den besagten Ausnahmen gehören die Stachel- und auch Brombeeren. Hier sollte der Abstand zum botanischen Nachbarn bei mindestens 150 cm liegen.
Es ist für die Entwicklung der Säulenbäume wichtig sich entfalten zu können. Die schlanken Säulen benötigen in der Regel wenig Platz nach rechts und links. Doch den genannten Mindestabstand sollten den Pflanzen gewährt werden. So ist die gewünschte Entwicklung und ergiebige Ernte gesichert.

Das Umtopfen

Als Maßstab wird die fünf Jahresregel angesetzt. Spätestens nach fünf Jahren sollte das Säulenobst umgetopft werden und ein neuer Topf sollte her. Die Topfgröße sollte ab 30 Liter gewählt werden. Kleiner ist nicht wirklich sinnvoll.
Ein organischer Langzeitdünger sollte regelmäßig benutzt werden, auch die Erde einfach mal auflockern und mit dem Dünger vermischen. Natürlich gehört auch eine regelmäßige Bewässerung zum Ablauf. Je nach Sorte und Art reichen wenige Gießgänge bereits schon aus. Einige Obstsorten benötigen größere Mengen an Wasser.
Düngen, Aufmerksamkeit und Wasser, mit wenigen Mitteln zur eigenen Obsternte. Im Vergleich zu anderen Pflanzenarten sind Säulenobstbäume wirklich als pflegeleicht zu bezeichnen und auch hervorragend für Neueinsteiger geeignet.